Speaker 2018

Ein Foto vermag nicht die Wirklichkeit zu zeigen, sondern lediglich eine Idee des Fotografen abzubilden.

Prof. Peter Bialobrzeski studierte Politik und Soziologie, bevor er in seiner Geburtsstadt Wolfsburg als Lokalreporter arbeitete. 2002 erhielt einen Ruf als Professor für Fotografie an die HfK Bremen. Seine bisher 16 monografischen Bücher wurden mehrfach gewürdigt, seine Arbeiten international ausgestellt. 2003 und 2010 gewann er einen WorldPressPhoto Award. Im Jahr 2012 erhielt er den Dr. Erich Salomon Award der „Deutschen Gesellschaft für Photographie“. In mehreren Aufsätzen, Vorträgen und Workshops beschäftigt sich Bialobrzeski mit dem Verhältnis der Fotografie zur Wahrheit.


„Die Krise der Wahrheit ist in Wahrheit eine Krise des Vertrauens.               

Wolfram Eilenberger, geboren 1972, war langjähriger Chef­redakteur des "Philosophie Magazins", ist "Zeit"-Kolumnist, moderiert die "Sternstunden der Philosophie" im Schweizer Fernsehen, ist Mitglied der Programmleitung der "phil.cologne" und zudem Programmleiter bei Nicolai Publishing. Er hat mehrere populär­-philosophische Sachbücher geschrieben, zuletzt "Zeit der Zauberer – Das große Jahrzehnt der Philosophie 1919-1929" (Klett-Cotta, 2018).

„Glaubwürdigkeit ist ein sehr hohes Gut für die Tagesschau. Der Markenkern, wenn man so will. Gleichzeitig erhöht sich in allen Medien die Nachrichtengeschwindigkeit, der Drang nach Exklusivität wirkt zusätzlich beschleunigend. Das ist eine Herausforderung.               

Julia Krittian ist seit 2015 TV-Korrespondentin beim ARD Hauptstadtstudio und beschäftigt sich unter anderem mit den Themenbereichen Außenpolitik, Familie, Finanzen, Innenpolitik und Extremismus. In ihrer Kindheit und während ihrer journalistischen Ausbildung lebte Julia Krittian in Deutschland, Frankreich, Ägypten, Italien und der Türkei. Vor ihrem Wechsel ins Hauptstadtstudio war sie als Korrespondentin für den MDR in Berlin tätig.

Qualitätsjournalismus ist ein Lebensmittel für die Demokratie, gibt Orientierung in einer zunehmend zersplitternden Öffentlichkeit und ist das passende Gegengift gegen Desinformation und Fake News.“

Prof. Bascha Mika war elf Jahre lang Chefredakteurin der taz. Seit 2014 hat sie denselben Posten bei der Frankfurter Rundschau inne. Neben den gesellschaftlichen Rollenbildern von Frauen und Männern liegt ihr auch das Thema Qualitätsjournalismus am Herzen. In der öffentlichen Debatte äußert sie sich immer wieder dazu, wie guter Journalismus funktionieren sollte und wie er Unwahrheiten widerlegen kann.

Wir fördern und fordern Recherche, das wichtigste Werkzeug bei der Suche nach der Wahrheit.

Thomas Schnedler arbeitet als Projektleiter bei Netzwerk Recherche, wo er sich um die Stärkung des gemeinnützigen Journalismus und mit um die Planung und Organisation der Global Investigative Journalism Conference 2019 kümmert. Nach seinem Studium der Diplom-Journalistik an der Universität Dortmund und einem Volontariat bei der Hessischen/Niedersächsischen Allgemeinen in Kassel hat er u.a. als wissenschaftlicher Mitarbeiter der Rudolf-Augstein-Stiftungsprofessur für Praxis des Qualitätsjournalismus an der Universität Hamburg und als Projektleiter beim gemeinnützigen Recherchezentrum Correctiv in Berlin gearbeitet. An der Universität Hamburg hat er zu prekärer Arbeit im Journalismus promoviert.

Nur wenn Medien glaubwürdig sind, erfüllen sie ihren Zweck. Denn wenn die Menschen uns nicht (ver-)trauen, erreichen wir sie auch nicht. Und um glaubwürdig zu sein, muss Journalismus so nah an der Wahrheit dran sein wie möglich - auch wenn es eine „objektive Wahrheit“ letztlich nicht gibt.

Karl Teofilović hat im aktuellen Radio-Journalismus fast alles gemacht, was es gibt: Moderator, Reporter, Redakteur und Korrespondent. Zwischen 2004 und 2007 berichtete er für den ARD-Hörfunk aus London. Später arbeitete er in der britischen Hauptstadt als Energiemärkte-Reporter und -Analyst für eine internationale Agentur. Derzeit ist er beim Bayerischen Rundfunk stellvertretender Leiter der Unternehmenskommunikation. Beim SocialSummit stellt er das Projekt „so geht MEDIEN“ vor. Das Onlineangebot von ARD, ZDF und Deutschlandradio ermöglicht Schülerinnen und Schülern einen Blick hinter die Kulissen der Medienwelt. Es zeigt, wie Nachrichten entstehen, wie Journalistinnen und Journalisten Informationen finden und bewerten und wie Lügen im Internet entlarvt werden können.


Der SocialSummit findet am 21./22. Juni 2018 in Berlin statt.
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