Politischen Generationenwechsel voranbringen

Friederike Schier und Konstantin Kuhle stehen auf ganz unterschiedliche Weise für einen politischen Generationenwechsel. Wie bringen sie ihn voran?

Friederike Schier, Volt und Konstantin Kuhle, FDP
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Friederike Schier, Volt und Konstantin Kuhle, FDP

Friederike Schier als jüngste Parteivorsitzende und Konstantin Kuhle als Mitglied des Bundetages und Sprecher der jungen Gruppe der FDP stehen für einen politischen Generationenwechsel. Wie sie mit dem Spannungsfeld umgehen, Zeit für die Entwicklung neuer Perspektiven zu benötigen und trotzdem Entscheidungen voranzubringen, erklären sie hier.

Wir müssen uns anschauen, wie Parteien sich wandeln können und müssen. Parteien muss es wieder stärker gelingen, zu Bewegungen zu werden und dafür zu sorgen, dass sich auch junge Menschen für Politik interessieren. Jede Person, die sich politisch engagieren möchte, sollte dazu die Gelegenheit bekommen. Es geht darum, selbst wieder etwas in die Hand zu nehmen und aktiv zu werden. Das möchten wir bei Volt europaweit machen. Wir führen zwar viele Debatten, aber wir kommen auch sehr schnell zu Entscheidungen aufgrund unserer pragmatischen Haltung. Das können sich andere Parteien bei uns abschauen.

Friederike Schier

 

Wir sollten in der Politik die Generationen nicht gegeneinander ausspielen. Ich ärgere mich immer wahnsinnig, wenn jungen Menschen entgegengehalten wird, ihnen fehle es an Lebenserfahrung. Lebenserfahrung allein oder Alter machen noch kein Wesensmerkmal von Politik aus. Um junge Menschen zu erreichen, muss Politik sich mit deren Lebensrealität beschäftigten – Ausbildung, Bildung, die wirtschaftliche Situation von jungen Menschen. Wenn Parteien nur über einen kleinen Ausschnitt von Themen sprechen, müssen sie sich nicht wundern, warum sie nur einen kleinen Teil erreichen.

Konstantin Kuhle