Wahlkampf neu gedacht

Neues nehmen die Grünen im Wahlkampf für den Bundestag mit – es geht um Vielfalt und eine verantwortungsvolle Politik für die breite Gesellschaft.

Gesine Agena, Amadeu Antonio Stiftung und Raoul Roßbach, Bündnis 90/Die GRÜNEN
GeorgRinger\News\Domain\Model\FileReference:1268
Gesine Agena, Amadeu Antonio Stiftung und Raoul Roßbach, Bündnis 90/Die GRÜNEN

Gesine Agena, Amadeu Antonio Stiftung und Leiterin der AG Vielfalt bei Bündnis 90/Die Grünen und Raoul Rossbach, Landesgeschäftsführer von Bündnis 90/Die GRÜNEN in NRW sind für ihre politische Arbeit mit den Menschen vor Ort in Kontakt. Gerade jetzt in Wahlkampfzeiten ist das persönliche Gespräch wichtiger denn je. Aber wie lässt sich ein solches Gespräch in der Pandemiezeit sinnvoll gestalten? Wie gelingt es im politischen Diskurs, die Mitgliederbasis einzubinden? Wie halten wir die Demokratie lebendig, auch und gerade im Dialog mit Andersdenkenden?

Eine vielfältige Partei zu sein, birgt für uns große Chancen, aber auch Konfliktpotential, vor allem, weil es auch um das Teilen von Macht geht. Darin sind wir als Grüne schon geübt – beispielsweise durch unsere innerparteiliche Frauenquote. Wir wollen Diskriminierung aktiv abbauen und haben den Anspruch, die ganze vielfältige Gesellschaft zu repräsentieren. Das ist auch eine Frage der Demokratie und damit eine Aufgabe für alle Parteien.
Gesina Agena

 

Ich erlebe keinen pauschalen Vertrauensverlust in die Politik, wohl aber in einzelne Akteure und eine Verunsicherung über die Leistungsfähigkeit des Staates. Gerade weil Corona die Probleme so offenlegte, wünschen sich viele Menschen eben keine reine Rückkehr ins Vorher, sondern ein Lernen aus der Krise und einen Neuanfang. Die Anstrengungen, die vor uns liegen um die Folgen der Pandemie zu bewältigen, müssen gleichzeitig Investitionen in die Zukunft, insbesondere fürs Klima sein. Um diese Fragen, besten Konzepte und das Zutrauen in Lösungen geht es in diesem Wahlkampf.
Raoul Roßbach